Jahresbericht 2012

2013, Ruprecht, Kern

Liebe Freundinnen und Freunde von Ankaramalaza

Wieder ist es Zeit für den Jahresbericht zu unserem Projekt in Ankaramalaza, das wir dank Ihren Spenden finanziell unterstützen dürfen - vielen Dank!

Ebenso gebührt unser Dank auf der anderen Seite unseren Partnern vom "Akany" (dt. "Nest") in Ankaramalaza, die selber als Stiftung "Akany Ankaramalaza" nach madagassischem Recht konstituiert sind und das Projekt zur Beschäftigung und Bildung der psychisch kranken und geistig behinderten Menschen im Dorf Ankaramalaza seit nun 23 Jahren organisieren und durchführen. Gerne stellen wir Ihnen das aktuelle Team des Akany in diesem Jahresbericht vor, anhand von Fotos die wir im August 2012 mit einem Mail aus Ankaramalaza erhalten haben.

Bild - Von links nach rechts, hinten: Simon (Secrétaire Administratif), Justin (Bauer), Manjakatia (Bauer), Raymond (Responsable des malades), Dominique Richard (Bauer), vorn: Meltine (Assistante de Direction), Noroarisoa (Nähkurs-Lehrerin), Odette (Chef du Projet), Marcelline (Caissière), Tonnine (Mitglied des Akany), Justine (Köchin)

Im November berichteten sie uns von einer neuen Aktivität: "Nous avons planté, le mois dernier, 300 jeunes Girofliers." Nachdem schon länger, in kleinerem Rahmen, Gewürze wie z.B. Pfeffer angepflanzt worden sind, ist das Team des Akany jetzt also in die Produktion von Gewürznelken eingestiegen.

Bild - Jean Céléstin (Adjoint du Chef de Projet) und Razafimandroso (Bauer)

Bild - Gewürznelken am Zweig, Foto aus Wikipedia Commons

Wir haben ihnen einige Fragen dazu gestellt und kurz vor Weihnachten Antwort bekommen: "Angesichts des ansehnlichen Preises für Gewürznelken scheint uns diese Aktivität sehr interessant als mögliche Einnahmequelle. Wir beabsichtigen, die Gewürznelken auf dem lokalen Markt zu verkaufen. Die kleinen Bäumchen haben wir bei einem Pflanzenzüchter gekauft, nachdem die eigene Aufzucht aus Samen kein rechter Erfolg war. Die Pflanzung wird in ca. 4 - 5 Jahren produktiv sein." (Antworten aus einem Mail vom 18.12.2012, übersetzt und zusammengefasst).

Es hat uns vom Vorstand des Vereins in der Schweiz natürlich besonders gefreut, dass wir an diesem Beispiel sehen können, wie das Team in Ankaramalaza nicht nur die tägliche Arbeit im Projekt bewältigt, sondern weiterhin auch neue Ideen umsetzt, um das Weiterbestehen des Akany in Ankaramalaza auch in Zukunft sicherzustellen.

Dass wir von der Schweiz aus die Arbeit dieses Teams, dessen Mitglieder ja alle aus Madagaskar selber stammen und die mit ihrem Projekt in Ankaramalaza leben, mit einem relativ bescheidenen Budget ermöglichen können, freut uns immer wieder.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement, welches diese Unterstützung erst möglich macht!

Mit herzlichen Grüssen

Silvia Eisenring, Präsidentin VdFvA


Der Verein verwendet - entsprechend den Statuten - keine Spendengelder und Vereinsmittel zur Finanzierung von Verwaltungs- oder Reisekosten. Die Kosten für das Veröffentlichen dieses Berichts wurden von Vorstandsmitgliedern übernommen.


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